Gedichte
An der
Saale I
Es hat mich wieder hinausgetrieben,
Man muss noch etwas kaufen,
Es hat mich wieder hinausgetrieben,
der
Frühling ruft „Zeit zum verlieben!“
Vogelsang kommt von blühenden Bäumen,
möchte nur sitzen, um groß zu träumen.
Die Sonne sich legt über die Natur,
will nur sitzen - meine Wohlfühlkur.
Wieder an meinen Platz, hat es mich hingezogen,
zur wandernden Saale, mit ihren tanzenden Wogen.
Sie fließt dahin, wie sie es immer tut,
sanft und stet in ihrer Anmut.
Wo ihre Wasser gewesen, mag man nicht ergründen,
doch sie ist der Born, wo sich Menschen finden.
Ihr zartes Wispern sich in die Ohren legt,
unaufhaltsam dieser Fluss jedes Herz bewegt.
Man möchte nur sitzen, vertieft ins Freudenglück,
und jeder der gehen muss, kommt gewiss hierher zurück:
An die Saale – in Haalle.
Von einem Begleiter
Vogelsang kommt von blühenden Bäumen,
möchte nur sitzen, um groß zu träumen.
Die Sonne sich legt über die Natur,
will nur sitzen - meine Wohlfühlkur.
Wieder an meinen Platz, hat es mich hingezogen,
zur wandernden Saale, mit ihren tanzenden Wogen.
Sie fließt dahin, wie sie es immer tut,
sanft und stet in ihrer Anmut.
Wo ihre Wasser gewesen, mag man nicht ergründen,
doch sie ist der Born, wo sich Menschen finden.
Ihr zartes Wispern sich in die Ohren legt,
unaufhaltsam dieser Fluss jedes Herz bewegt.
Man möchte nur sitzen, vertieft ins Freudenglück,
und jeder der gehen muss, kommt gewiss hierher zurück:
An die Saale – in Haalle.
Von einem Begleiter
Wer
wandelt auf Pfoten,
so
leis und sanft,
während der Mensch,
nur geräuschvoll stampft?
Wessen Augen sind tief,
erblicken gar seltsame Dinge?
Dinge die ich nimmer,
in Erfahrung bringe.
Milder Hauch umgibt ihr Wesen,
ihre Gedanken bleiben ungelesen.
Welch Vibration erklingt,
wenn sie mich liebkost?
Welch Grauen sich zeigt,
wenn sie sich erbost?
Wer bleibt mir treu,
und liebt den Eigensinn?
Wer gibt Gesellschaft,
wenn ich einsam bin?
Sie gehört nicht mir,
doch ich gehöre ihr.
Sie wandelt stolz,
sie wandelt elegant.
Wen ich wohl meine,
scheint nun bekannt.
Mit einem Satz:
„Es ist die Katz!“
während der Mensch,
nur geräuschvoll stampft?
Wessen Augen sind tief,
erblicken gar seltsame Dinge?
Dinge die ich nimmer,
in Erfahrung bringe.
Milder Hauch umgibt ihr Wesen,
ihre Gedanken bleiben ungelesen.
Welch Vibration erklingt,
wenn sie mich liebkost?
Welch Grauen sich zeigt,
wenn sie sich erbost?
Wer bleibt mir treu,
und liebt den Eigensinn?
Wer gibt Gesellschaft,
wenn ich einsam bin?
Sie gehört nicht mir,
doch ich gehöre ihr.
Sie wandelt stolz,
sie wandelt elegant.
Wen ich wohl meine,
scheint nun bekannt.
Mit einem Satz:
„Es ist die Katz!“
Mein
Engel auf Erden
Und
da, da ist sie wieder,
meine
Gefühle singen Lieder.
Sie ist einem Engel gleich,
gefallen aus dem Himmelsreich.
Ein kindlich Gesicht,
trägt goldenes Haar,
Augen so tief,
wie ich sie nimmer sah.
Mit funkelnden Blicken,
die zeitlos sind,
ihre lieblichen Worte,
sie trägt der Wind.
Sie hält mein Herz,
in ihren Händen,
ich hoffe diese Liebe,
sie wird niemals enden.
flatus
Sie ist einem Engel gleich,
gefallen aus dem Himmelsreich.
Ein kindlich Gesicht,
trägt goldenes Haar,
Augen so tief,
wie ich sie nimmer sah.
Mit funkelnden Blicken,
die zeitlos sind,
ihre lieblichen Worte,
sie trägt der Wind.
Sie hält mein Herz,
in ihren Händen,
ich hoffe diese Liebe,
sie wird niemals enden.
flatus
Was
jucket und zucket,
in
meinem Bauch?
Ganz schwer und drückend,
liegt es auch.
Was hab ich sinistres,
nur gegessen?
Mein Darm tut so,
als wär er besessen.
Es rummelt und grummelt,
auf üble Weise,
ich beweg mich kurz,
und nun ganz leise,
schick ich ein Lüftchen,
geschwind auf Reise.
Es geht dahin,
auf fernen Wegen,
kann mich wieder,
schlafen legen.
Gebrochen
Ganz schwer und drückend,
liegt es auch.
Was hab ich sinistres,
nur gegessen?
Mein Darm tut so,
als wär er besessen.
Es rummelt und grummelt,
auf üble Weise,
ich beweg mich kurz,
und nun ganz leise,
schick ich ein Lüftchen,
geschwind auf Reise.
Es geht dahin,
auf fernen Wegen,
kann mich wieder,
schlafen legen.
Gebrochen
Es
heißt früh auf Arbeit sein,
und
bis spät abends standhaft bleiben.
Sein Leben hat er sich so schön ausgemalt,
doch wie ein Wrack, ist seine Gestalt.
Es heißt noch härter arbeiten,
wir leben in schweren Zeiten;
jeder Burn Out geht vorbei,
auf jeder Stirn steht „Arbeit macht frei“.
Der Blaumann wird zur Uniform,
zum Arbeiten ist man geboren,
das bisschen Leistung und Wettbewerb,
macht das Leben nicht gleich verkehrt.
Frau und Kinder sind längst fort,
doch dazu sagt er nie ein Wort.
Es gibt Zigaretten und Kaffee,
damit er alles irgendwie überlebt.
Er ist ein gebrochener Mann,
man spekuliert wie lange er noch kann.
Kein Lachen und kein Weinen,
tief im Herzen, ist er allein.
Und er betet für ein wenig mehr Gehalt,
das er mit seinem Leben bezahlt;
und er träumt und er säuft,
dass sein Leben bald besser läuft.
Sein Leben hat er sich so schön ausgemalt,
doch wie ein Wrack, ist seine Gestalt.
Es heißt noch härter arbeiten,
wir leben in schweren Zeiten;
jeder Burn Out geht vorbei,
auf jeder Stirn steht „Arbeit macht frei“.
Der Blaumann wird zur Uniform,
zum Arbeiten ist man geboren,
das bisschen Leistung und Wettbewerb,
macht das Leben nicht gleich verkehrt.
Frau und Kinder sind längst fort,
doch dazu sagt er nie ein Wort.
Es gibt Zigaretten und Kaffee,
damit er alles irgendwie überlebt.
Er ist ein gebrochener Mann,
man spekuliert wie lange er noch kann.
Kein Lachen und kein Weinen,
tief im Herzen, ist er allein.
Und er betet für ein wenig mehr Gehalt,
das er mit seinem Leben bezahlt;
und er träumt und er säuft,
dass sein Leben bald besser läuft.
Konsumieren
Man muss noch etwas kaufen,
bevor
die Welt zugrunde geht.
Die Sanduhr ist abgelaufen,
und jede Rettung kommt zu spät.
Ein Leben weilen, im Überfluss,
und stets für den Konsum gelebt;
jetzt bilden wir den Schluss,
eines Planeten der tobt und bebt.
Doch man muss noch etwas kaufen,
damit am Ende alles schwer wiegt.
Bleiben wird ein nutzloser Haufen,
unter dem ein jeder dann tot liegt.
Die Sanduhr ist abgelaufen,
und jede Rettung kommt zu spät.
Ein Leben weilen, im Überfluss,
und stets für den Konsum gelebt;
jetzt bilden wir den Schluss,
eines Planeten der tobt und bebt.
Doch man muss noch etwas kaufen,
damit am Ende alles schwer wiegt.
Bleiben wird ein nutzloser Haufen,
unter dem ein jeder dann tot liegt.
Auf
dem Rücken
Er
gibt mir die kalte Hand,
wir
schenken uns Vertrauen.
Nur damit wir unser Seelenland,
uns tiefgold und groß erbauen.
Doch was er nicht weiß,
auf meinem krummen Rücken,
da liegt ein Messer heiß,
um es in sein Herz zu drücken.
Denn wenn die Zeit meint,
mein Seelenland ihn nicht mehr brauch,
dann waren wir zuletzt vereint,
und ich nehme seinen Lebenshauch.
Ich gebe ihm meine Hand,
doch sehe ich noch nicht,
er hat mich zuerst erkannt,
weil sein schnelles Messer,
direkt in mein Herzlein sticht.
Nur damit wir unser Seelenland,
uns tiefgold und groß erbauen.
Doch was er nicht weiß,
auf meinem krummen Rücken,
da liegt ein Messer heiß,
um es in sein Herz zu drücken.
Denn wenn die Zeit meint,
mein Seelenland ihn nicht mehr brauch,
dann waren wir zuletzt vereint,
und ich nehme seinen Lebenshauch.
Ich gebe ihm meine Hand,
doch sehe ich noch nicht,
er hat mich zuerst erkannt,
weil sein schnelles Messer,
direkt in mein Herzlein sticht.
Zu
früh
Gefesselt
am Bett,
mit
Blicken so leer.
Ein kleines Herz,
es schlägt so schwer.
Hoffen und Bangen,
in einer unbestimmten Zeit.
Siehst du die Zeichen,
der steten Endlichkeit?
Schläuche binden,
an den letzten Versuch.
So liegt das schwache Kind,
gewickelt in ein Tuch.
Gefesselt am Bett,
so sinkt es schwer;
ein kleines Herz,
es schlägt nicht mehr.
Ein kleines Herz,
es schlägt so schwer.
Hoffen und Bangen,
in einer unbestimmten Zeit.
Siehst du die Zeichen,
der steten Endlichkeit?
Schläuche binden,
an den letzten Versuch.
So liegt das schwache Kind,
gewickelt in ein Tuch.
Gefesselt am Bett,
so sinkt es schwer;
ein kleines Herz,
es schlägt nicht mehr.
Zwilling
Du
bist der Schatten,
der
mir so gerne folgen will.
Da wir uns stets hatten,
tiefes Geschwistergefühl.
Bin ich vom Tage müde,
so willst du Nächte durchtanzen.
Während ich die Liebe übe,
willst du Hass im Herze pflanzen.
Unsere Nabelschnur,
war was uns einst verband.
Doch als ich von dir erfuhr,
da habe ich dich nicht erkannt.
Du trägst mein Gesicht,
und doch bin ich allein.
Will und kann dich nicht,
Da wir uns stets hatten,
tiefes Geschwistergefühl.
Bin ich vom Tage müde,
so willst du Nächte durchtanzen.
Während ich die Liebe übe,
willst du Hass im Herze pflanzen.
Unsere Nabelschnur,
war was uns einst verband.
Doch als ich von dir erfuhr,
da habe ich dich nicht erkannt.
Du trägst mein Gesicht,
und doch bin ich allein.
Will und kann dich nicht,
doch
willst du mein Zwilling sein.